Ein Haus, eine Kur …

… und ihre gemeinsame Geschichte 

Anfang der 1990er-Jahre hat im Gesundheitszentrum Park Igls eine Erfolgsgeschichte begonnen, die ihre Pioniere und Entwickler stolz und glücklich macht. Mit der Modernen Mayr-Medizin wurden in der ganzheitlichen Medizin und Therapie wahre Meilensteine gesetzt. Der Begründer dieses An­satzes im Park Igls ist Medizinalrat Dr. Martin Winkler. Die Moderne Mayr-Medizin im Gesundheitszentrum Park Igls ist sein Lebenswerk, das er beim aktuellen Chefarzt Dr. Peter Gartner in besten Händen weiß.

INTERVIEW: DR. GARTNER & DR. WINKLER

Dr. Martin Winkler: Ja, ich war ursprünglich Unfallmediziner im Ötztal mit einer eigenen Praxis. ­Als ich 1982 meinen Lebensmittelpunkt nach ­Innsbruck verlegte, erhielt ich ein Angebot, in Lans ein Kurzentrum zu eröffnen – nach dem Vorbild des damals außergewöhnlichen Golfhotels in ­Dellach am Wörthersee, in dem die klassische Mayr-Medizin praktiziert wurde.

Dr. Winkler: Meine Ausbildung zum Mayr-Arzt war stark von der traditionellen Ausrichtung von Dr. Kojer und Dr. Rauch geprägt. Sie waren beide Schüler von F. X. Mayr und folgten streng den Richtlinien der Mayr-Gesellschaft – der offiziellen internationalen Vereinigung der Mayr-Ärzte. Der Weg war steinig, ich durfte in den ersten Monaten nur zusehen – als ausgebildeter und praktizierender Arzt, wohlgemerkt! Als mich Dr. Rauch schließlich das erste Mal Blutdruck messen ließ, war das quasi ein Ritterschlag.

Dr. Winkler: Durch die strenge Regelung der tradi­tionellen Kur in der Mayr-Gesellschaft war eine Weiterentwicklung kaum bis gar nicht möglich. Als Dr. Rauch den Schritt wagte, die milde Ablei­tungsdiät – eine Variante der dreiwöchigen Kur, bei der neben Eiweißzulagen auch spezielle Schonkost auf dem Speiseplan stand – einzuführen, wurde er von Dr. Kojer stark kritisiert. Als ­ich selbst schließlich die Zugabe von Eiweiß in weit größerem Ausmaß propagierte und ein Buch dazu veröffentlichte, wurde ich sogar vorübergehend aus der Mayr-Gesellschaft ausgeschlossen.

Dr. Winkler: Ja, und ähnlich verhielt es sich auch mit der Bewegungstherapie. Dr. Kojer verordnete den Gästen seiner Kuranstalt strikte Ruhe – mit dem Ergebnis, dass die Gäste heimlich spazieren gingen, wenn Dr. Kojer wegfuhr. Das war für uns ein Ansporn, auch in der Bewegung etwas gravierend zu ändern. Man kann den Kurgästen doch nicht etwas verbieten, was sie mit derartiger Begeisterung ausüben!

Park Igls Gesundheitszentrum Tirol Rezept Kraueter
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Dr. Winkler: Richtig! Im Lauf der Zeit beobachtete ich, dass die Kurgäste alles, was sie selbst mitbestimmen konnten, mit mehr Freude und Intensität machten. Deshalb wurden sie vermehrt in die Kurplanung miteinbezogen. 

Dr. Winkler: Ja, die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten in der Umgebung ist ein wesentlicher Faktor der Modernen Mayr-Medizin. Das macht den Standort Igls auch so unvergleichbar. Die Moderne Mayr-Medizin ist ganzheitlich – sie baut sowohl auf der Mayr-Methode als auch auf der Schulmedizin auf.

Dr. Winkler: Generell finden sich viele Parallelen zur Schulmedizin. Ruhigstellung und Schonung etwa sind eine gängige Praxis, die Diätetik in der Mayr-Medizin bedeutet genau dasselbe für den Verdauungsapparat. In der Darmforschung werden immer mehr Thesen der Mayr-Medizin bestätigt; ich bin überzeugt davon, dass auch die sechs »S« Eingang in die Schulmedizin finden werden. 

Dr. Winkler: Kennen Sie das Sprichwort, was ein Mann im Leben alles tun sollte? Ein Haus bauen, einen Baum pflanzen usw. Das Park Igls ist sozusagen mein Haus. Und es freut mich sehr, dass ich es in Hände geben konnte, die es so weiterent­wickeln, wie ich es mir gewünscht habe. Das Gefühl, etwas Positives für viele Menschen bewirkt zu haben, ist sehr schön. 

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