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Herbst- und Winterdepression

Die besten Selbsthilfe-Tipps

Unsere Mayr-Psychologen wissen, was bei Depressionen hilft

Mit den kühleren Temperaturen, dem Rückgang des Tageslichts und aufziehenden Nebelschwaden schleicht sie sich ein: die Herbst- und Winterdepression. Bei Betroffenen sorgt sie für Antriebs- und Energielosigkeit, Gereiztheit, Unausgeglichenheit, gedrückte Stimmung und Lustlosigkeit. Doch mit gezielten Maßnahmen kann man ihr entgegensteuern und sich selbst zu neuer Energie und Lebensfreude verhelfen.

Hilfe bei Winterdepression Park Igls Mayr Clinic

Lichtarmut begünstigt die Herbst- und Winterdepression
Wenn die Tage kürzer, dunkler, nasser und grauer werden, mutieren selbst Frohnaturen alle Jahre wieder zu Couch-Potatoes. „Die Herbst- bzw. Winterdepression zählt zu den saisonal auftretenden Störungen des Gefühlslebens (SAD). Sie beginnt in den Herbst- bzw. Wintermonaten und endet zumeist im Frühjahr. Wenn die Symptome ungefähr zur selben Zeit in zumindest zwei Jahren auftreten und auch wieder enden, kann man von einer Winterdepression sprechen“, erklärt Mag. Dr. Melanie Robertson. Sie ist Klinische, Neuro- und Gesundheits- sowie Notfall- und Sportpsychologin im Gesundheitszentrum Park Igls in Tirol. „Wird Licht zur Mangelware, produziert das Gehirn vermehrt das Schlafhormon Melatonin, das auch Laune und Antrieb dämpft. Steigt der Melatoninspiegel, schüttet der Körper leider auch automatisch weniger Serotonin, also Glückshormone, aus. Ein hormoneller Teufelskreis“, betont Mag. Thomas Blasbichler, Klinischer, Gesundheits- und Sportpsychologe im Gesundheitszentrum Park Igls.

Park Igls Gesundheitszentrum Hilfe bei Depressionen

Hilfe zur Selbsthilfe
„Sobald das eigene Befinden zur Belastung wird, ist es höchste Zeit, gegenzusteuern“, plädieren Robertson und Blasbichler für ein rasches Handeln. „Im Park Igls wollen wir vor allem Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Wir unterstützen psychologisch, zeigen Wege zu neuen Denk- und Verhaltensmustern auf. Und wir regen unsere Patienten zu täglicher Bewegung in der frischen Luft an. Denn Licht aktiviert die Produktion des körpereigenen Hormons Cortisol, das munter macht“, wissen die Mayr-Psychologen. Auch wenn das Tageslicht in den Wintermonaten oft auf den ersten Blick trüb erscheint, trägt regelmäßige Bewegung im Freien ganz wesentlich zu mehr Wohlbefinden bei.

Hilfe bei Depression Stimmungsaufmacher Moderne Mayr Cuisine

Moderne Mayr-Cuisine & Moderne Mayr-Medizin schaffen Abhilfe
Vor allem mit bewusster Ernährung lässt sich die psychische Befindlichkeit maßgeblich steuern. Denn Depressionen sitzen auch im Darm. „Es ist längst erwiesen, dass psychische Erkrankungen durch eine erhöhte intestinale Durchlässigkeit begünstigt werden. Ob Leaky-Gut-Syndrom, das heißt eine durchlässige Darmwand, Lebensmittelallergien und -intoleranzen – die Aktivierung des Immunsystems wirkt Depressionen in hohem Maß entgegen“, bestätigen die Mayr-Psychologen. Insofern bewirkt eine Kur nach der Modernen Mayr-Medizin neben der Sanierung des Verdauungsapparates auch eine Stabilisierung der Gefühlsebene.

Stimmungsaufheller Moderne Mayr-Cuisine
Welche Gerichte im Winter neue Lebensenergie entfachen, lehrt die Moderne Mayr-Cuisine mit leichtem, wärmendem und nährendem Essen. Dazu gehören frisch zubereitete, gedünstete vegetarische Gerichte, wertvolle Öle, (Trocken-)Früchte, Getreideflocken, Hülsenfrüchte und stoffwechselanregende Gewürze wie Senf, Ingwer, Knoblauch, Pfeffer, Nelken oder Zimt. Ebenso warme Getränke, am besten Ingwertee oder Tee mit Zimt. Die Moderne Mayr-Cuisine gibt warmen Speisen gegenüber Rohkost den Vorzug, besonders abends. Fettreiche Kost hingegen, etwa Frittiertes, sollte man ganz meiden. Und last, but not least: Tun Sie sich selbst Gutes – mit schöner Musik, Massagen, aromatischen Düften … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Mit Bewegung gegen die Herbst und Winterdepression

Selbsthilfe-Tipps gegen die Herbst- und Winterdepression

1) Mit Bewegung gegen die Herbst- und Winterdepression: Ein sanftes Work-out baut Stress ab und wirkt als Booster für Glückshormone (Serotonin) und Noradrenalin, das uns in Schwung bringt.

2) Lichttherapie: Licht aktiviert die Produktion von Cortisol, das uns munter macht. Am effektivsten in Kombination mit Bewegung an der frischen Luft. Alternativ: an einer Lichtquelle, die starkes künstliches Tageslicht verströmt.

3) Glück essen: Unser zweites Gehirn sitzt im Darm – unserem Wurzelsystem. Im Winter nähren wir es mit leichten, wärmenden Lebensmitteln wie gedünsteten vegetarischen Gerichten, wertvollen Ölen, anregenden Gewürzen …

4) Sich Gutes tun: Massagen mit duftenden Ölen, ein gutes Buch, ein warmes Aroma-Bad, stimmungsvolle Musik … nehmen Sie sich bewusst Zeit für das, was Ihnen Freude macht.

5) Stress vermeiden: Depressionen treten auch stressbedingt auf. Stressmanagement-Coachings helfen, die stressauslösenden Faktoren im Alltag ausfindig zu machen – und neue freudvolle Wege zu beschreiten. Damit schlagen Sie der Herbst- und Winterdepression ein Schnippchen!

Mayr-De-Stress

Mayr-Gesundheitspsychologie

Photos: Park Igls, ©iStock

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