Medizin

Neuro@Mayr: Parkinson entsteht im Darm

Aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse belegen, was Mayr-Ärzte schon seit Langem vermuten: Degenerative Erkrankungen des Nervensystems – hierzu zählen etwa der Morbus Parkinson oder die Multiple Sklerose – entstehen im Darm!

Durch die neurointestinale Regeneration mittels Moderner Mayr-Medizin können in Kombination mit Physiotherapie Beweglichkeit und Koordination nachhaltig verbessert werden. Im Coaching vermittelt das Gesundheitszentrum Park Igls Strategien für den Alltag und in den Feldenkrais®-Lektionen erlernen Sie verlorengegangene Bewegungsmuster wieder neu und können sie abspeichern. Zusätzliche Tiefenmassagen entspannen und verbessern zudem Bewegung und Schlaf.

Neuro @Mayr Dr. Gartner Moderne Mayr Medizin Park-Igls Gesundheitszentrum Innsbruck Tirol

Dr. Peter Gartner, medizinischer Leiter im Park Igls, über häufig gestellte Fragen und seine Antworten:

Sie haben mit der Darmsanierung im Zuge der Modernen Mayr-Medizin bereits viele positive Erfahrungen mit Parkinson-Patienten gemacht. Das Modul Neuro@Mayr unterstützt diese Behandlung nun gezielt mit Physiotherapien, Feldenkrais®, Tiefenmassagen und individuellen neuropsychologischen Coachings.

Dr. Gartner: Richtig! Die neurointestinale Regenerationswirkung der Modernen Mayr-Medizin in Kombination mit gezielter physiotherapeutischer Behandlung, neuropsychologischem Coaching, Tiefenmassagen und Feldenkrais® verbessert Beweglichkeit und Koordination. Dabei werden Bewegungsmuster wieder erlernt und abgespeichert und Strategien vermittelt, damit die Patienten den Alltag leichter bewältigen können.

Neuro @Mayr Untersuchungsraum Moderne Mayr Medizin Park-Igls Gesundheitszentrum Innsbruck Tirol
In welchem Stadium der Parkinson-Erkrankung ist Neuro@Mayr wirksam und kann eine Verbesserung der Symptome bewirken? Ab welchem Stadium nützt die Behandlung nicht mehr?

Dr. Gartner: Eine nachhaltige Besserung ist natürlich nur in den Frühstadien zu erwarten. Bei fortgeschrittenen Formen von neurodegenerativen Erkrankungen gibt es leider kaum noch eine erkennbare Verbesserung.

Wirkt Neuro@Mayr oder Darmsanierung im Allgemeinen auch präventiv gegen degenerative Erkrankungen des Nervensystems?

Dr. Gartner: Auf Grund der aktuellen wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema kann ich nur sagen: Selbstverständlich!

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Gibt es einen Test, mit dem die Wahrscheinlichkeit, an Parkinson zu erkranken, ermittelt werden kann?

Dr. Gartner: Es gibt eine Reihe von Symptomen, die eine Frühform der Parkinson-Krankheit vermuten lassen, hierzu zählen Verstopfung, Riechstörungen, Schlafstörungen, so etwas wie eine »innere Unruhe« und natürlich die neurologischen Veränderungen im Bereich Haltung, Gang, Schrift und Stimme. Letztlich muss auf jeden Fall ein Neurologe konsultiert werden, um hierüber eine klare Aussage zu treffen.

Was können Parkinson-Patienten selbst zur Linderung ihrer Beschwerden beitragen?

Dr. Gartner: Dazu gibt es eine Menge nützlicher Tipps und Tricks, je nachdem, ob der Schwerpunkt der Beschwerden mehr im motorischen, im vegetativen oder aber im psychischen Bereich liegt. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten wissen darüber ebenso Bescheid wie die vielen Selbsthilfegruppen, die sich mittlerweile auf der ganzen Welt gebildet haben, beispielsweise www.parkinson-selbsthilfe.de, www.parkinson.ch oder www.parkinson-sh.at.

Wir danken für das Gespräch!
Mehr Infos zum Therapiemodul Neuro@Mayr finden Sie hier.

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