Medizin

Endoskopie kann Ihr Leben verbessern!

Einfach, schmerzlos und für jeden gesundheitsbewussten Menschen unabdingbar kann die Endoskopie rechtzeitig viele Beschwerden und Erkrankungen des gesamten Verdauungsapparates aufzeigen.

Park Igls Innsbruck Tirol Austria Endoskopie

Bei der Endoskopie wird der Verdauungstrakt von oben mittels Gastroskopie und von unten mittels Koloskopie erkundet. Nach Brustkrebs bei der Frau und Prostatakarzinom beim Mann ist der Dickdarmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung beider Geschlechter. Zu 95 % entsteht er aus gutartigen Vorstufen, den Polypen. Diese verursachen meist keine Symptome, der Patient merkt also nichts. „Deshalb ist die Koloskopie ab dem 50. Lebensjahr umso wichtiger“, erklärt Ass.-Prof. Dr. Franz Aigner. „Die Lebensgewohnheiten in den westlichen Industrienationen – dazu gehören Ernährung, Stress, mangelnde Bewegung – begünstigen das Entstehen von Darmkrebs. Patienten haben dank der Früherkennung eine viel bessere Überlebensrate mit guter Lebensqualität.“

Hämorrhoiden, Reflux und Helicobacter

Dr. med. Peter R. Gartner, Medizinischer Leiter im Park Igls: „Hämorrhoiden hat fast jeder zweite Patient, der zu uns kommt. Zu den von mir empfohlenen konservativen Therapien zählt die Druckreduktion im Bauchraum, die mit ballaststoffreicher und kalorienarmer Ernährung einhergeht und Stuhlverstopfung beseitigt. Schätzungsweise jeder dritte oder vierte unserer Patienten schildert eine Art von Reflux, früher als Sodbrennen (eines der Symptome) bezeichnet.“ Die Umstellung der Ernährung auf Basis der Modernen Mayr-Medizin reduziert den Druck im Bauchraum.
Helicobacter pylori ist ein häufig im Magen vorkommender Keim, der Zwölffingerdarmgeschwüre verursacht. Zur Behandlung empfiehlt sich eine medikamentöse Kombinationstherapie mit einer Heilungsrate von 70 bis 80%, da eine Reinfektion nach erfolgreicher Elimination des Keims als äußerst selten gilt. Gartner: „Wir wissen nicht, ob es einen Zusammenhang zwischen Helicobacter und Ernährung gibt, aber sicher ist, dass das Risiko mit dem Lebensalter steigt. Wir wissen auch, dass Alkohol und vor allem Nikotin die Säurebildung und damit die Zerstörung der Magenschleimhaut stark stimulieren. Helicobacter-Erkrankungen haben zudem mit mangelnder Mundhygiene zu tun.

Lebensstilverbesserung als Prophylaxe

Abgesehen von Risikofaktoren wie Familienanamnese oder äußeren Einwirkungen ist eine Lebensstilverbesserung wesentlicher Bestandteil von Prophylaxe, Beschwerdelinderung und Heilung. Die gesunde Ernährung – ballaststoffreich, kalorienarm, nichts schwer Verdauliches vor dem Zubettgehen, möglichst drei bis vier Stunden davor keine Nahrungsaufnahme – ist ebenso wichtig wie die pflegliche Behandlung des Kauapparates. Bewegung im aeroben Bereich – Stichwort »der gesunde Spaziergang« – und ein vernünftiges Stressmanagement – u. a. sich Zeit lassen für Stuhlgang, um Verstopfung zu vermeiden – gehören ebenso zu den Veränderungen im Alltag, die der Gesundheit Gutes tun.

Hinterlassen Sie eine Antwort