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Ein gesunder Darm schützt vor Migräne

Neueste Studien belegen, dass Migräne, die sich häufig vor allem durch schwere Kopfschmerzen bemerkbar macht, auch von einer krankhaft veränderten Darmflora ausgelöst werden kann. „Migränepatienten profitieren von einer fachmännisch durchgeführten Detox-Kur nach der Modernen Mayr-Medizin“, so Dr. Richard Kogelnig, stellvertretender medizinischer Leiter im Park Igls.

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Es gibt heutzutage nur wenige Krankheiten, die zwar sehr gut erforscht sind, aber dennoch als (noch) nicht heilbar gelten. Die Migräne ist so eine chronische Erkrankung, doch die Intensität der Migräneanfälle und die Anfallshäufigkeit kann durch geeignete Maßnahmen reduziert werden. Dies gelingt vor allem dadurch, dass man sich als Betroffene – immerhin leiden Frauen dreimal so oft an Migräne wie Männer – den bekannten Migräne-Auslösern stellt und diese vermeidet. Dazu gehören histaminreiche (Krustentiere, Erdbeeren usw.), serotoninhaltige (Bananen, Nüsse etc.), tyraminhaltige (Käse, Rotwein, Schokolade) Nahrungsmittel und Glutamat sowie klimatische Faktoren und Reizüberflutung durch Fernsehen, Computer, blinkendes Licht, laute Musik, Lärm oder intensive Gerüche. Ebenfalls Migräne fördernd wirken sich Schlafmangel und hohe Stressbelastung aus. Einer der wichtigsten Auslöser bei Frauen sind hormonelle Schwankungen. Über die Hälfte aller weiblichen Migränepatienten gibt den Menstruationszyklus als Auslöser einer Migräne an.

Die genauen Ursachen von Migräne sind von der Wissenschaft aber noch nicht geklärt. „Laut neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen kommt es zu Entzündungsprozessen im Gehirn, die mit einer Reizung verschiedener Hirnnerven einhergehen, wie zum Beispiel dem Sehnerv oder dem Nervus vagus, dem zehnten Hirnnerv und größten des Parasympathikus. Dies erhöht die Schmerzsensibilität und verursacht selbst Schmerzimpulse“, erklärt Dr. Richard Kogelnig, stellvertretender medizinischer Leiter im Park Igls.

Große Studien zeigen, dass die Ursache dieser Entzündungen mit Veränderungen in der Darmschleimhaut zusammenhängt – die als Leaky-Gut („löchriger Darm“) bezeichnet werden. Dieser Prozess ist gekoppelt mit einer krankhaft veränderten Darmflora, wodurch toxische Substanzen vom Darm über das Kreislaufsystem ins Gehirn gelangen.

Dr. Kogelnig, Mayr-Arzt und Allgemeinmediziner mit Zusatzausbildungen in Neuraltherapie, Manualmedizin und Akupunktur, ist daher überzeugt, dass „ein natürlicher biologischer Therapieansatz in der Modernen Mayr-Medizin in einer Verbesserung der Darmflora und Darmfunktion liegt“. Studien belegen, dass das Immunsystem umso besser funktioniert, je gesünder Darm und Darmflora sind.

„Migränepatienten profitieren von einer fachmännisch durchgeführten Detox-Kur nach der Modernen Mayr-Medizin in zweifacher Hinsicht: Erstens werden toxische Substanzen, die im Rahmen von Verdauungs- und Gärungsprozessen entstehen, eliminiert. Zweitens wird die Darmflora optimiert, die den Organismus vor gefährlichen Keimen schützt und kontinuierlich das Immunsystem stimuliert“, sagt der Experte. Begleitend zur Detox-Kur werden im Gesundheitszentrum Park Igls Betroffene auch mit Akupunktur behandelt. „Akupunktur ist eine weitere wichtige Säule in der Behandlung von Migräne und wird seit Jahrtausenden bei verschiedensten Störungen erfolgreich eingesetzt“, erklärt Dr. Kogelnig.

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