Bewegung

So steigern Sie
Gesundheit & Fitness!

Haben Sie schon von Bootcamps gehört? Oder sogar daran teilgenommen? Höher, schneller, weiter ist die Devise des Fitnesstrends, der auf die Grundausbildung von US-Soldaten zurückgeht und nun auch nach Europa übergeschwappt ist. Bis an die eigenen körperlichen und psychischen Grenzen gehen bzw. darüber hinaus – das ist das Wesen dieses Fitness-Extrems. Die Gesundheit? Wird hier zur Nebensache.

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Reflexion über die Gesundheit fehlt

Dass bis zum Exzess betriebener Fitness-Wahn nicht nur die körperliche und emotionale Gesundheit schädigen kann, sondern auch Spiegel unserer gesellschaftlichen Defizite ist, bestätigen die Profis im Gesundheitszentrum Park Igls in Tirol unisono. „Die ständige Suche nach dem Adrenalinkick ist sehr stark kulturell und psychologisch geprägt. Der Wert des Alters hat in unserer Gesellschaft drastisch an Ansehen verloren. Jung, fit und abenteuerlustig bleiben bis ins hohe Alter ist für viele zum Maß aller Dinge geworden“, schildert Dr. Peter Barth, Allgemeinmediziner, Mayr-Arzt und Spezialist für Herz-Kreislauf-Medizin im Park Igls, die psychologischen Hintergründe des Trendsportarten-Hypes. Auch die sozialen Medien mit ihren plakativen, bildgewaltigen und verkürzten Botschaften würden das Ihre dazu beitragen, dass sich abenteuerlustige Fitness-Trends rasch verbreiten – ohne Anleitung oder Hinweise, was für die Gesundheit schädlich sein könnte, gibt Michael Multerer, Leiter des Bewegungstrainings im Park Igls, zu bedenken.

Gesundheit fördern statt gefährden

Kein Nachteil ohne Vorteil. Denn immerhin hat der Trend zu Fitness bis ins hohe Alter nicht nur mehr Bewegung ins Volk gebracht, sondern das Fitnesscenter auch für fortgeschrittene Jahrgänge salonfähig gemacht. Mit überaus positiven Aussichten für unsere Gesundheit, wie der Allgemeinmediziner und F. X. Mayr-Kur Spezialist vom Park Igls bestätigt: „Schon 150 Minuten insbesondere kardiovaskuläres Ausdauertraining pro Woche verlängert unsere Lebenserwartung nachweislich um mindestens 3 bis 4 Jahre.“ Allerdings stets ohne Druck und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten ausgeführt. Doch wo liegt das eigene Maß? Der staatliche Trainer und diplomierte Sport-Mentaltrainer im Park Igls, Michael Multerer, rät zu einem ausgewogenen Mix aus Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstraining – ganz egal, in welchem Alter. Das Um und Auf sei allerdings, bei sich zu sein und die Signale, die Körper und Geist aussenden, wahrzunehmen. Andernfalls würden wir unsere Gesundheit gefährden.

Tipp:
Wussten Sie, dass Sie nur mit 150 Minuten kardiovaskulärem Ausdauertraining pro Woche Ihre Lebenserwartung um mindestens 3 bis 4 Jahre steigern können? Auch im fortgeschrittenen Alter kann die Muskulatur auf- und ausgebaut werden. Speziell der so wichtige Herzkreislauf profitiert durch regelmäßige Bewegung, da Umgehungskreisläufe gebildet werden, die das Herzinfarktrisiko senken. Zudem verbessert regelmäßiges Training den Stoffwechsel.

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Fitness steigern unter professioneller Anleitung

Auf Nummer sicher geht man mit einem professionell angeleiteten Training im Fitnesscenter bzw. mit ausgebildeten Sport- und Bewegungstherapeuten. Besonders für Sportanfänger und Kinder ist dies laut Sportprofi Multerer die beste Wahl. Im Krafttraining rät der Tiroler Bewegungstherapeut, bis hin zur Maximalbelastung zu gehen, während er für das Ausdauertraining klar zu verschiedenen Intensitäten rät, um sowohl auf die Kohlenhydrat- als auch Fettreserven des Körpers zuzugreifen und die Leistungsfähigkeit nachhaltig zu steigern. Jedenfalls wichtig für die langfristige Gesundheit sei es, sich Pausen zu gönnen und dem Körper entsprechende Zeit für die Regeneration zu geben. Ansonsten droht möglicherweise ein Übertraining, das den Körper zu einer längeren ungewollten Auszeit zwingt. Kontraproduktiv für die körperliche und geistige Gesundheit und vor allem Alarmstufe Rot für den so wichtigen Fun-Faktor.

Mit Spaß im Training zu mehr Gesundheit

Wie bei allem im Leben gilt auch im Training: Mit je mehr Spaß und Freude wir uns der Bewegung widmen, desto nachhaltiger und der Gesundheit dienlicher ist es. Besser zwei- bis dreimal wöchentlich mit positivem Tatendrang trainieren als sich täglich ins Fitnesscenter zwingen – das würde wohl niemand lange durchhalten. Auf die eigenen Bedürfnisse achten, Warnsignale des Körpers, wie etwa Schmerz, rechtzeitig wahrnehmen, dem eigenen Biorhythmus folgen und das (und so viel) tun, was einem guttut: das sind die klaren Empfehlungen des Ex-Profisportlers Multerer im Park Igls. Denn schließlich geht es beim Bewegungstraining letztlich immer um die perfekte Prävention für körperliche und geistige Gesundheit und Fitness. Und das möglichst ein Leben lang.

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3 Tipps aus dem Park Igls für mehr Fitness

1. Seien Sie kreativ! Meiden Sie Aufzüge und Treppen, steigen Sie eine Haltestelle früher aus, erledigen Sie Kurzstrecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ordern Sie ein Stehpult fürs Büro u. v. m.
2. Weniger ist mehr. Besser zwei- bis dreimal pro Woche konsequent trainieren als sich zu viel vornehmen und dann scheitern. Planen Sie Ihr Training im Kalender!
3. Sorgen Sie für Abwechslung! Nein, es muss nicht immer Laufen oder Hanteltraining sein. Facettenreiche Bewegungsabläufe halten nicht nur den Kopf fit, sondern befördern auch die körperliche Entwicklung.

So trainieren Sie Ihre Gesundheit & Schönheit!

Die Kombi macht’s: Ideal ist ein Trainingsmix aus Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Denn dabei aktivieren wir alle drei Verbrennungsphasen:
1. Fettstoffwechsel bei niedriger Intensität mit vielen positiven Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Grundlagenausdauer.
2. Aerober Kohlenhydratstoffwechsel bei moderater Intensität, das heißt, die Muskulatur wird mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Fördert die Gesundheit und steigert die Leistungsfähigkeit.
3. Anaerober Kohlenhydratstoffwechsel bei hoher Intensität: Die Muskulatur wird nach kurzer Zeit „sauer“, da nicht mehr ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht. Trägt am stärksten zur Leistungssteigerung bei.

Tipp: Definieren Sie über einen Leistungstest beim Sportmediziner den perfekten prozentuellen Anteil Ihrer Trainings-Intensitäten. Klar ist: Je intensiver die Bewegung, desto mehr Fett verbrennen Sie. Wichtig ist selbstverständlich auch die entsprechende Ernährung. Ihr Bedarf an hochwertigen Eiweißen, Vitaminen und Mineralstoffen sollte jedenfalls gedeckt sein. Am besten informieren Sie sich bei Ihren F. X. Mayr-Spezialisten im Park Igls, Tirol. Wir sind gerne für Sie da!

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